Sonnensüß prickelnd mit leichter Säure, „handmade“ und 100% Bio  – der Federweißer vom Weingut Sebastian Huter, dem „Jungen Wilden“ der fränkischen Winzer ist unser Bio-Genuss-Tipp des Monats. Wie immer gibt es ihn nur für kurze Zeit. Und er macht Lust auf mehr – denn 2022 könnte ein Jahrhundertjahrgang werden.

Das Weingut Huter – spezialisiert auf handgemachte Frankenweine

„Gute Weine lassen sich nur mit und nicht gegen die Natur produzieren“, so Sebastian Huter. Das gerade mal 5 Hektar große Weingut ist spezialisiert auf 100% handgemachte Weine: Natürlich in 100% Bio-Qualität jenseits jeglicher Tricks industrieller Weinherstellung. Statt chemisch-synthetischer Pestizide setzt Sebastian Huter konsequent auf Handarbeit im Weinberg mit vorbeugendem Pflanzenschutz. Nützlinge werden gefördert und dank gesunder Nährstoffzufuhr entwickeln die Reben außerordentliche natürliche Abwehrkräfte. Das Grün zwischen den Reben bildet ein reichhaltiges Biotop und wird rein mechanisch kurz gehalten.

Unsere Gründerin, die Bio-Expertin Erika Vogel – bekanntlich immer auf der Suche nach neuen regionalen Spezialitäten – entdeckte Huters Weingut letztes Jahr über ihre experimentierfreudigen alkoholfreien Trauben-Seccos. Eine Geschmacks-Sensation. Auch Huter’s Rosé war der Sommer-Hit: „Unkompliziert und fröhlich wie der Winzer“. Und der Federweiße entwickelte sich auf dem Laufer Brunnenfest zum absoluten Favoriten.

Foto: Weingut Huter

2022 – das Hitzejahr hat das Zeug zum Sensations-Jahrgang

„2022 verlief extrem warm und trocken, genau das Gegenteil vom letzten Jahr. Wein kann es gar nicht warm genug sein“, so erklärte uns Sebastian Huter. Die Ernte ist dieses Jahr darum fast zwei Wochen früher losgegangen. Niederschläge gab es nur im Mai und Ende Juni und sonst war es trocken, trocken, trocken … Kurz: So schön waren die Trauben schon lange nicht mehr. Da kann der Wein nur außergewöhnlich gut werden.“ Probieren kann man das ab sofort – der Federweißer ist da und mit ihm all die (Vor)Freude auf einen ganz außergewöhnlichen Franken-Jahrgang.

Bio-Federweißer – der „Junge Wilde“ zum Saisonauftakt

Jetzt waren wir natürlich neugierig: Warum schmeckt Huter’s Federweißer so ausgezeichnet? Durch die unkompliziert-selbstbewußte Kombination ausgewählter Bouquet-Rebsorten entwickelt Huters Federweißer 2022 eine ganz eigene, ganz feine fruchtige Säure. Und genau? „Alles was viel Aroma hat – Bacchus, Muskateller, Gewürztraminer, Scheurebe…“, so der Winzer. Die genaue Kombination bleibt ein Familiengeheimnis …
Letzte Woche hat Sebastian Huter den jungen Federweißen auf Flaschen gezogen und auch sofort an unsere Biomärkte Vogel in Lauf, Hersbruck und Eckental ausgeliefert. Dort sprudelt er nun im Getränkekühlschrank. Aber Vorsicht, er könnte schnell ausgetrunken sein…

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Foto: Gabriele Bräutigam

3 Genuss-Tipps zum Federweißen:

TIPP 1: Was schmeckt zum Federweißen besonders gut?

In Franken genießt man den Federweißen mit Zwiebelkuchen, aber auch Laugenbrezeln passen gut. Sehr gut schmeckt er auch zu Quiche oder Flammkuchen.

TIPP 2: Wichtig – vorsichtig transportieren und lagern!  


Federweißer lebt! Er produziert laufend Kohlensäure, der Verschluss darf darum nicht zugedreht werden. Flaschen also stehend aufs Kassenband stellen, immer stehend transportieren und lagern, sonst können sie tropfen oder sogar platzen. Und gut kühlen!

TIPP 3: Wann schmeckt Federweißer am besten?  

Für maximal spritzige Sonnensüße schön kalt und möglichst schnell nach dem Kauf trinken. Zimmertemperatur (max. 4-8 Stunden) beschleunigt sich die Gärung und damit die Säure-Bildung. Sobald der Wein ausgegoren ist, lässt das Prickeln nach. Darum sollte man seinen Federweißen möglichst rasch innerhalb weniger Tage gut gekühlt trinkt.

 

Guten Appetit und zum Wohl!
Ihr Biomarkt Vogel