Willibald Schmidt ist eine Legende unter den fränkischen Schnapsbrennern rund ums Walberla. Unübertroffen in seiner Experimentierfreude, vielfach prämiert, ein Kämpfer für unsere Streuobstwiesen. Dieses Jahr überrascht er uns mit exzellenten Edelbränden und einem fabelhaften Bio-Dry Gin. Ein Drink mit bemerkenswerter Geschichte …

 

Gin wurde als Medizin erfunden …

Unglaublich, aber wahr – Gin wurde ursprünglich als Heilmittel erfunden. Genauer: von Franciscus Sylvius, geboren 1614 in Hanau. Berühmt wurde in Holland. Er gilt als der Begründer der naturwissenschaftlichen Medizin und der klinischen Chemie. Sein Schwerpunkt waren die Verdauungssysteme. Er erkannte die positive Wirkung des Wachholders, kombinierte ihn mit anderen Heilkräutern, extrahierte sie in Alkohol und nannte das ganze „Genever“. Verkürzt zu „Gin“ und in Verbindung mit Tonic, welches fiebersenkendes Chinin enthielt, entwickelte er sich von der Medizin als Gin-Tonic zum Lieblingsdrink des British Empire – das Angenehme mit dem Nützlichen verbindend: der Vorbeugung bakterieller und viraler Infektionen aus fremden Ländern. Eine Anforderung, die nach diesem Coronajahr aktueller denn je erscheint.

 

Was ist das Besondere von Schmidt’s „Bio Dry Gin“ vom Walberla?

„Mit dem Thema „Bio Gin“ hab’ ich schon lang experimentiert“, erzählt er.

„Gin enthält traditionell 19 sogenannte „Botanicals“. Diese in Bio-Qualität zu organisieren ist gar nicht so einfach. Letztes Jahr auf der Biofach ist es mir endlich gelungen. Denn hier treffen sich die Bio-Kräuter- und Gewürzhersteller der ganzen Welt. Dieses Jahr habe ich experimentiert … das schmeckt! Und genau das Richtige für die Feiertage – für ein gutes Bauchgefühl…“

 

Unsere Empfehlung: Nachhaltige „Last Minute-Geschenke“ und genussvolle Feiertage …

Es ist ja nicht ganz einfach zu Schenken, wenn man sich so eingeschränkt treffen darf. Da empfiehlt sich der gute Geist aus der Flasche: Desinfizierend, geduldig in der Lagerung (wird immer besser), auch bei Onlinetreffen zum Zuprosten geeignet. Die fränkischen Edelbrände und Schaumweine bilden die Essenz ausgewählter Bio-Streuobstwiesen rund ums Walberla. Sie unterstützen ihren Erhalt, da durch die handwerkliche Veredelung die ganze Wertschöpfung hier vor Ort bleibt:

 

Aktuelle Favoriten:

  • Edelbrand „Mollerbuschbirne“, Bio, facettenreiche alte Sorte
  • Edelbrand „Kongress“, Bio, fruchtig-volles Aroma
  • Edelbrand „Goldparmäne“, Bio, eigenständiges leicht nussiges Aroma
  • Edelbrand „Boskop“, Bio, erdig-fruchtig
  • Kirschwasser, Bio, aus Kunreuther Kirschgärten
  • Bio Dry Gin, traditionell destilliert in Kunreuth
  • Bio Apfel-Schaumwein „Schmidtchen“ – die Streuobst-Alternative* zum Sekt

Unterstütze die heimischen Streuobstwiesen mit Genuß!

*„Apfelschaumwein“ durchläuft den gleichen wertigen Herstellungsprozess wie Sekt. Sekt darf man ihn allerdings nicht nennen, da er nicht aus Trauben, sondern aus einer feinen Mischung von Äpfeln der Streuobstwiesen um das Walberla hergestellt wird.

Weitere Informationen über den Biohof Schmidt seit 1995: https://www.biohof-schmidt.de

Fotos: Irmgard Schmidt

 

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