Ab heute können Sie bei uns  das legendäre „Plankstettener Biolamm“  für Ihr Ostermenü bestellen. Die Reservisrungslisten finden Sie ab sofort in den Biomärkten Vogel in Lauf, Hersbruck und Eckental an der Frische-Theke. Schnell sein lohnt sich – nur solange Vorrat reicht.´

Mit Ihrer Bestellung unterstützen Sie ein ganz besonderes Tierwohl- und Landschaftspflege-Projekt unserer Region. Frater Richard – im Kloster Plankstetten verantwortlich für die Landwirtschaft – erklärt es uns hier im Detail:

Schafe sind aktive Landschaftspfleger

Im Jahreskreis der Benediktiner-Abtei Plankstetten kommt der Schafhaltung besondere Bedeutung zu. Nicht nur als Lieferanten hochwertigen Biofleischs seien sie begehrt – das Kloster ist berühmt für seine Lammspezialitäten: In der Kreislaufwirtschaft des Klosters spielen sie eine zentrale Rolle als aktive Umweltschützer und Landschaftspfleger. Etwa 70 Mutterschafe und 100 Lämmer leben auf dem Gelände des Klosterguts. Im April gehen sie auf die Weiden ins Tal, im Spätherbst kommen sie nach Hause. „Unsere Schafe haben den „Goldenen Tritt“, nennt Frater Richard es stolz. „Sie beweiden vor allem unwegsames Gelände, die Obstgärten und Dämme am historischen „Ludwig-Donau-Main-Kanal“ und festigen so auf natürliche Weise die Grasnarbe.“

Coburger Fuchs“. Foto: Kloster-Plankstetten

Dazu setzt man auf eine seltene alte heimische Rasse: den „Coburger Fuchs“. Diese Schafe sind besonders genügsam und trittfest. Die Besonderheiten auf 1 Blick:

• Kreislaufwirtschaft im Kloster Plankstetten
• Mutterschafhaltung
• Ganzjährig auf der Weide
• Bioland-zertifiziert
• Alte Rasse „Coburger Fuchs“

 

Besondere Fleisch-Qualität durch Nachhaltigkeit & Tierwohl

In Plankstetten leben die Schafe das ganze Jahr draußen. Die Streuobstwiesen bieten ihnen einen idealen Lebensraum. Dort können sie sich unter Bäume und Büsche unterstellen. Hecken und Naturwiesen bieten ihnen eine enorme Nahrungsvielfalt. „Das ist etwas ganz anderes als das heutige „Weidegras“, das normale Schafe zu fressen bekommen ,“ erklärt Frater Richard. Ähnlich wie das von Gourmets hochgeschätzte „Salzlamm“ zeichne sich auch das Plankstettener Lamm durch sein besonders zartes und zugleich festes Fleisch aus. Das hat mehrere Gründe:

Sie bekommen kein Kraftfutter und werden nicht von ihren Müttern getrennt. Die „Coburger“ sind saisonal, wachsen langsam und werden ein Dreiviertel bis ein Jahr alt, d.h. doppelt so alt, wie „normale“ Lämmer. Kritische Frage: „Bockeln die nicht?“ Nein, weil sie nicht fett werden. Vor allem verbringen sie ein völlig stressfreies Leben.

Respektvoller Umgang mit der Schöpfung

Die Plankstettener Schafe haben das ganze Jahr viel Bewegung – und im Winter viel Platz. Die Ställe sind mit Einzelabteilen ausgestattet, in denen sich die Lammmütter in aller Ruhe um ihre Lämmer kümmern können. Geschlachtet werde in geringen Stückzahlen (max. sechs Stück) direkt auf dem Staudenhof, keine 200 Meter lang sei der Transportweg, und maximal sechs Schafe auf einmal. Anschließend wird das Fleisch in der klostereigenen Hofmetzgerei „Nose-to-tail“ verarbeitet – aus Respekt vor der Schöpfung. Das Kleinfleisch wandert in die legendären Plankstettener Bratwürste und Knacker. Die wertvollen Edelteile werden fürs Osterfest handwerklich küchenfertig zerteilt, und wer sich jetzt schnell genug in die Reservierungsliste einträgt, kann sich eine der wenigen Lammkeulen, Braten oder Kotletts für sein Ostermenu sichern. Auf diese Weise bekommt man nicht nur eine herausragende Qualität, sondern ermöglicht zugleich diese nachhaltige und wertschätzende Wirtschaftsweise.

Kloster Plankstetten – das „grüne Kloster“

Kloster Plankstetten stellte 1994 komplett auf organisch-biologische Wirtschaftsweise um. Die Mönche sahen darin den Weg, als Teil von Gottes Schöpfung Verantwortung zu übernehmen. Heute bewirtschaften Frater Richard Schmidt OSB und sein Team rund 350 Hektar land- und forstwirtschaftliche Fläche ökologisch.

Mehr Info: www.kloster-plankstetten.de