Wir sind stolz, Ihnen ab sofort frisch vom Baum im „Streuobst-Eck“ alte Apfel- und Birnensorten präsentieren zu können – 100% Bio, lokal, handgeerntet und handverlesen. Das sind echte Raritäten. Prallvoll mit wertvollen Polyphenolen, Pektin, knackfrisch – und voller Aroma. Über diese Sorten ist auch die Wissenschaft des Lobes voll: man beachte hierzu die LEMGO-Studie, durchgeführt von der Charite „Alte Apfelsorten gegen Allergien“.

Regionaler Sortenmarkt in Kooperation mit der Hersbrucker Streuobst-Initiative

Letztes Wochenende haben wir in unseren Biomärkten in Lauf, Hersbruck und Eckental auf vielfältigen Wunsch unserer Kunden einen kleinen „Sortenmarkt“ eingerichtet, genannt, das „Streuobst-Eck“. Möglich wurde dies, weil in den letzten Jahren – nicht zuletzt durch die Volksabstimmung „Rettet die Bienen“ und die POMME200 Initiative der Hersbrucker Streuobstwiesler – das Thema „Alte Sorten“ in unserer Region auf breites Interesse stößt. Die Frage: „Und wo bekomme ich diese supergesunden Alten Sorten jetzt her?“ – können wir Ihnen nun auch beantworten. Bei uns!

Dieses Jahr gibt es so viele schöne Äpfel und Birnen jener legendären „Alten Sorten“ (die Hersbrucker Streuobstinitiative konnte die von ihr betreuten Gebiete in den letzten Jahren von 30 auf 40 ha vergrößern), dass es Renato Pasalic von POMME200 wie ein Frevel vorkam, diese alle in Saft zu verwandeln. Und so trat er an uns heran …

 

Ab sofort jede Woche wechselnd „neue alte“ Streuobstsorten frisch ab Baum!

Und so geht’s: Die Streuobstintitiative liefert „just in time“, was sie ernten – bei uns können Sie sie kaufen. Da die Apfelexperten im Moment von früh bis spät auf den Bäumen sind, haben sie dazu keine Zeit. Letztes Wochenende waren die Birnen dran: 54 kg „Conference-Birnen“, 158 kg „Köstliche von Charneux“ und – eine historische Rarität – 26 kg „Blumenbachs Butterbirne“ wurden von Gregor handverlesen und zum Verkauf als Tafelobst freigegeben.

Ab jetzt gibt es jede Woche neue Entdeckungen. Schon die klanghaften Namen, lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen: „Kaiser Wilhem“, „Schöner aus Herrenhut“, „Risenboiken“, „Danziger Kantampfel“ …

Das Verlesen von Hand übernimmt Gregor von der Streuobstinitiative Hersbruck. Jeden Apfel, jede
Bio, regional, alte Sorten – die Äpfeln und Birnen der Streuobstinitiative schmecken so saftig, wie wir es gar nicht mehr gewöhnt sind. Oder – um es mit den Worten von Albrecht bei der Ernteaktion am Samstag auszudücken „Ich kann jetzt auch die modernen von den Alten Sorten unterscheiden. Die modernen haben alle den gleichen Geschmack!“

Ganz mühelos tut man der Gesundheit etwas Gutes: Die „Alten Sorten“ enthalten z.B. ein Vielfaches zellschützender Polyphenole im Vergleich zu Kultursorten, Pektin kann den Cholesterinwert senken. Zugleich machen wir Politik mit Messer und Gabel – wir unterstützen den Erhalt der Streuobstwiesen im Nürnberger Land.

Machen Sie mit! Für die Gesundheit, für die Bienen, für unsere Landschaft. Streuobstwiesen gehören zu den wichtigsten und vielfältigsten Lebensräumen in der Fränkischen und Hersbrucker Schweiz. Seit Jahrhunderten werden sie gepflanzt und gepflegt – als Vitaminspender und Hausapotheke für die kalte Jahreszeit.

 

„Alte Sorten“ Äpfel & Birnen – ab sofort erhältlich:

Die Hersbrucker Streuobstinitiative, die Aktivisten von POMME200 und ihre Unterstützer waren fleißig – als erstes wurden die Birnbäume abgeleert. Birnen entsprechen in Süße und Konsistenz Pfirsichen, eignen sich daher perfekt als

  • Tafelobst
  • Schicht-Desserts im Glas
  • Kuchen und Torten
  • Smoothies
  • Eingelegt als Rotweinbirnen

Folgende Raritäten wurden am Wochenende geerntet und sind ab sofort – solange der Vorrat reicht – in einigen ausgewählten Biomärkten erhältlich:

  • „Conference“ – ihr Geschmack ist würzig, schmelzend und überaus saftig
  • „Köstliche von Charneux“ – hervorragende Tafelsorte: saftig- süß mit feiner Säure
  • „Blumenbachs Butterbirne“– festfleischig mit erfrischendem, melonenartigem Geschmack

Wie es in der Natur so ist, ist die Menge begrenzt. Bei einigen Sorten wird vielleicht nur eine einzige Kiste in den Märkten sein – die Sorten werden wechseln. Selten war die Aussage „Solange Vorrat reicht“ so gerechtfertigt wie beim „Alte Sorten“-Verkauf.

VERANSTALTUNGS-TIPP: Streuobst-Festival im Kulturbahnhof Ottensoos

Sie sind neugierig geworden und wollen mehr wissen über die „Alten Apfelsorten“? Dann besuchen Sie das Streuobst-Festival im Kulturbahnhof Ottensoos.

Donnerstag 1.Oktober, 19.00 Uhr: Vortrag „Obstwiesen im Nürnberger Land – Neuentdeckung alter Obstsorten“
Vortrag von Ottmar Fischer. (Anmeldung erforderlich wegen Corona)

Samstag & Sonntag 3.+ 4. Oktober, 11:00 bis 17:00 Uhr: Große Sortenausstellung

Sonntag 4. Oktober, 11:00 bis 17:00 Uhr: Sortenbestimmung durch einen Pomologen – Kostenlos.
Bitte Äpfel und Birnen zur Bestimmung mitbringen.

Mehr Info: www.kulturbahnhof-ottensoos.de

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