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Sonnenschutz – gut für Haut und Umwelt

Welche Sonnenmilch bietet mir wirksamen Schutz – ohne Körper und Umwelt mit Nanopartikeln und Microplastik zu belasten?   Ob für Ausflug an den Baggersee, Radtour oder Urlaub – UVA, UVB und Infrarotstrahlen können ohne ausreichenden Schutz die Haut nachhaltig schädigen, vorzeitige Hautalterung fördern und Hautkrebs auslösen. Ist Naturkosmetik hier wirklich besser oder nur teurer? Mit diesem Beitrag möchten wir aufklären – und haben eine Menge interessante Tipps und Links zum Thema für Sie recherchiert.

Bio-Sonnenschutz enthält KEIN Mikroplastik!

Viele Strände sind umspült mit Wolken von Microplastik aus Sonnencremes. In manchen Tauchregionen wurde deshalb sogar das Schnorcheln und Tauchen ohne Taucheranzug verboten. Mikroplastik ist schädlich für die Meere – wie schädlich es für den Menschen ist, ist noch nicht restlos geklärt. Gut zu wissen: Bio-Sonnenschutz darf kein Mikroplastik enthalten.

Genau hinsehen lohnt sich: Kennzeichnungspflicht für Nanoteilchen

Teilchen kleiner als ein Zehntausendstel Millimeter werden lt. EU-Regelung als Nanoteilchen bezeichnet. Als sicher gilt heute, dass es in dieser Form auch bei Mineralien zu Reaktionen mit anderen Molekülen im Körper kommen kann. Ob es zu gesundheitsschädigenden Reaktionen kommen kann ist ebenso umstritten, wie die Frage, ob sie die Haut durchdringen. Aktuelle Infos gibt der BUND: Auf Sonnencremes muss die Verwendung von Nano-Teilchen durch den Zusatz „nano“  gekennzeichnet werden, so dass man diesen Risikofaktor durch Lesen der Inhaltsstoffe vermeiden kann.

Aufgepasst beim Sonnenpflege-Kauf! Was ist drin? Chemischer oder mineralischer UV-Filter?

ÖKOtest spricht sich in der aktuellen Ausgabe 6/2020 für mineralischen Sonnenschutz als „die bessere Alternative“ aus. Chemischer UV-Schutz zieht zwar besonders schnell ein, dichtet aber die Haut ab, so persönliche unsere Erfahrung. Man schwitzt dadurch leichter, die Hautatmung wird behindert. Und bei längerer Lagerzeit schwindet seine Wirksamkeit. Sehr bedenklich finden wir auch, dass viele chemische Verbindungen hormonähnlich wirken.

Immer beliebter werden darum mineralische (Bio-)Sonnenschutzmittel. Diese bilden eine Art mechanischen Schutzmantel auf der Basis von Zinkoxiden oder Titanoxiden: Sie absorbieren das Licht, wirken sofort nach dem Auftragen, und der Schutzeffekt mindert sich auch nicht durch Lagerung.

Gerade bei empfindlicher Haut und bei sensibler Kinderhaut sollte man wegen 20 Cent Unterschied pro Anwendung nicht an der falschen Stelle sparen. Es lohnt sich, genau hinzusehen!

Verhaltensregeln für „Sonnengenuss ohne Reue“

Mediziner warnen: Zu hohe Lichtschutzfaktoren machen leichtsinnig, so Dr. med. Gerrit Schlippe in einem lesenswerten Interview des Internet-Portals utopia. Entscheidend sei, dass man sich angemessen verhält. Dies empfehlen inzwischen auch die Sonnenschutzhersteller, was allerdings meist kaum lesbar im Kleingedruckten versteckt ist:

  • Richtig eincremen: ca. 1 Schnapsglas voll (25 ml) auf dem ganzen Körper verteilen:
  • Nach dem Baden erneut eincremen
  • ACHTUNG: Erneutes Eincremen verlängert NICHT den ursprünglich aufgetragenen Lichtschutzfaktor
  • Mechanischer Schutz: Kleidung und Kopfbedeckung sind der beste Sonnenschutz
  • Mittagspause machen – Pralle Sonne meiden: Von ca. 11:00 bis 15:00 Uhr möglichst im Schatten aufhalten.

DIY-Tipps aus der Natur zum Thema Sonnenschutz & Sonnenbrand:

Immer wieder werden wir im Biomarkt nach natürlichem Sonnenschutz und Erste Hilfe bei Sonnenbrand gefragt.

• Naturbelassene Öle: Sesamöl, Olivenöl und Kokosöl bieten natürlich einen gewissen Sonnenschutz. Das wusste man schon im alten Rom und auf Hawaii. Nur als Tipp für den Notfall …

Und zum Schluss noch ein paar Haustipps bei Sonnenbrand …

  • Aloe Vera: Bei Sonnenbrand ein Blatt aufschneiden und auf die Haut streichen
  • Kokosöl besänftigt die Haut und wirkt dank dem enthaltenen Vitamin E regenerierend
  • Apfelessig: 1:1 verdünnt mit Wasser wirkt er kühlend und wirkt Entzündungen entgegen. Nicht auf offene Blasen auftragen.

Link-Tipps Sonnenschutz:

UTOPIA: Bio-Sonnencreme: Wirksamer Schutz ohne Risiko?

BUND: Nanotechnologie – welche Gefahren und Risiken bestehen?

BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung): Sonnenschutzmittel: Zinkoxid als UV-Filter nach derzeitigem Stand gesundheitlich unbedenklich

ÖKO-Test: Sonnencremes für Kinder und Babys im Test

UTOPIA: „Sonnenbrand vermeinden – 10 Tipps die du kennen solltest.

Bild: Gabriele Bräutigam

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