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… “gans” anders: Fränkische Weidegänse vom Biohof Moos!

„Was ist eigentlich eine „Bio-Weidegans“?  Und warum erzählen die Leut’, dass nur die so schmecken wie frühers?“, fragte eine Kundin Erika Vogel gestern. Für uns ist das klar: Weil sie ein gesundes, glücklich schnatterndes Gänseleben beim Biohof Moos führt: mit viel Bewegung, allzeit frischen Gras (das lieben Gänse in Mengen, wenn sie es bekommen) – wie das bei uns in Franken halt immer so war. Doch fragen wir den Experten – Sie werden staunen!

Experten-Interview: “Bio-Weidegans oder Hafergans?”

Unser „Gänsevater“, der Mann von dem wir seit Jahren zu Martini und Weihnachten unsere feinen fränkischen Bio-Gänse beziehen, ist Dipl.-Biologe und Ökolandwirt Bernhard Moos. Er erklärt uns den Unterschied:

Warum schmeckt eine Bio-Weidegans so gut?

„Unsere Bio-Weidegänse verbringen den ganzen Sommer auf der Wiese, sorgsam bewacht von Hütehunden. Dort können sie frisches Gras fressen, soviel sie wollen. Weidegänse sind den ganzen Tag in Bewegung, bilden daher eine besonders feinfaserige Muskulatur aus.

Die ersten acht Wochen bekommen die Gänschen Demeter-Kraftfutter mit viel Eiweiß. In diesem Jahr waren das heimische Sonnenblumenpresskuchen statt Importsoja.  Sobald sie groß genug sind, ernähren sie sich vor allem von ökologisch angebautem Hafer und dem Gras auf der Wiese. Durch die viele Bewegung legen sie entsprechend langsam am Gewicht zu und setzen nicht so viel Fett an. 15m2 Auslauf auf der Wiese ist Vorschrift bei Bio. Mehr als doppelt soviel haben sie bei uns.“

Und was ist nun eine “Hafermastgans”? Die sind viel billiger …

“Hafergans, das klingt so gesund: nach “Haferflocken”. Doch es ist wenig bekannt, welches Leben so eine normale „Hafermastgans“ hinter sich hat, die es teilweise erstaunlich günstig in den Supermärkten zu kaufen gibt. Eine „Hafermastgans“, die bei Chefkoch.de auch gerne zur „Gourmet-Hafermastgans“ geadelt wird, verbringt ihr kurzes Leben weitgehend ohne Sonnenlicht und Bewegung bei maximaler Kalorienzufuhr im Stall.

Ziel ist es, Gänseleber für Frankreich zu erzeugen. Die “Restgans” – wird dann tiefgefroren an die preisbewussten deutschen Verbraucher zu Weihnachten verkauft. Die Haferbreimast ist in der EU fast nur noch in Polen erlaubt. Dass diese Gänse „nicht mehr so schmecken wie früher“ ist klar.”

… und das Tierwohl?

“Es gibt m.E. nur eine Art Gänse artgerecht zu halten – als Bio-Weidegans: Viel Bewegung, einen Teich zum Planschen, grünes Gras soviel sie mag. Weihnachten ist das Fest der Liebe, da sollte man seine Tierliebe nicht nur aufs eigene Haustier beschränken.”

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In Franken haben wir noch Bio-Bauern wie die Familie Moos, die ihre Gänse „gans“ traditionell aufzieht. Nur, dass das, was früher „normal“ war – viel Bewegung, frisches Gras, keine Antibiotika im Futter – heute fast nur noch bei Bio-Erzeugern die Norm ist. Oder beim Nachbarn, wenn er noch ein paar Gänschen hat …

Machen wir Politik mit Messer & Gabel!

Wie immer haben wir die Wahl. Glückliche Gans oder billige Massenware? Pures Fett oder feines Fleisch? Wir wollen Gänse, die ein munteres, fröhlich schnatterndes Gänseleben führen. Wenn Ihnen das genauso geht, geben Sie uns diese Woche Ihre Vorbestellung!

Wie wärs mit Bio-Catering? Appetit?

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